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06. Februar 2012 - Griechen raus!

Zürcher Börsenticker

Realisten können den Europäern nur den einzigen richtigen Rat geben: Werft die Griechen raus! Das entwürdigende Geschacher um die letzten Konditionen eines Schuldenschnitts wirft ein bezeichnendes Licht auf ein Volk oder eine Regierung, die man unmöglich als seriös ansehen kann. Gutgläubige mögen daran festhalten, den Griechen helfen zu wollen. Das wäre ein Akt der Humanität. Realisten ziehen dagegen die Konsequenz und eliminieren ein Land aus einer Völkergemeinschaft, die es nicht verdient, solche Mitglieder zu haben. Denn:


Ein Ausscheiden Griechenlands hat ein einziges technisches Problem: Das sog. Schuldenereignis, das man bisher unbedingt vermeiden wollte. In diesem Fall würden sämtliche Kredite mit griechischen Firmen unter den gleichen Insolvenzparagraphen fallen und vielfältige Kreditvereinbarungen berühren, die an sich mit dem Staat nichts zu tun haben. Andererseits:

Es gilt als sicher, dass sämtliche Forderungen ausländischer Firmen gegenüber griechischen Schuldnern hinreichend wertberichtigt oder ganz abgeschrieben sind. Dann ist das Schuldereignis kein Malheur mehr.

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Die europäische Geldschwemme erreicht historische Dimensionen. Die EZB weitet ihren Liquiditätstender auf vorausschlich 1 Billion Euro aus. An diese Liquiditätsschwemme knüpft sich die Angst, dass daraus später oder irgendwann eine entsprechende Inflation entsteht. Gut 80 % aller Theoretiker sind sich darin einig. Ist das zwingend? Keineswegs.

Themen der aktuellen Ausgabe: 06.02.2012

  • Aus der Sicht des Euro sehen alle Renditen jeweils anders aus!
  • Dividendenrenditen sind die aktuelle Konkurrenz zu den Anleiherenditen.
  • Der Rohstofftrend ist entscheidend für 2012.
  • Der Rand lässt seine Muskeln spielen.
  • In Australien wird der Boden langsam heiss!
  • Der Buchtipp!

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Die Neuemissionen europäischer Staaten sind keine harmlose Mogelpackung, sondern ein echtes Scheingeschäft. Die Degradierung Frankreichs durch S&P mag politisch ärgerlich sein, trifft aber den Nagel auf den Kopf. Es ist ein zentrales Thema für die künftige Zinsstruktur in der Eurozone. Es geht darum, wie man aus kurzen Fristigkeiten lange macht. Die griechische Situation ist dafür typisch, weil sie für alle in gleicher Art gültig ist, siehe Chart.

Themen der aktuellen Ausgabe: 31.01.12

  • In Wien gehen die Uhren gelegentlich links herum!
  • New York dürfte als erste Weltbörse einen neuen Rekord erreichen.
  • Deutschland hat die Chance, Anschluss zu halten.
  • Zürich schaut gleichfalls auf die Midcaps à la Suisse.

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Die Kurse unterliegen den Geschäftsbedingungen der IG Markets Ltd. Deutschland. Die Preise sind indikativ. Mehr zum Thema CFDs.

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Aktiengesellschaften mit Perspektive. Deutsche Unternehmen zählen zu den bekanntesten der Welt. Erstklassige Produkte und eine solide Geschäftspolitik sind der Grund warum viele deutsche Firmen zu Weltmarktführern wurden. Diese Stärke nutzen wir. Deutsche Aktien sind im internationalen Vergleich überdurchschnittlich attraktiv. Und die Vergangenheit zeigt: wer über viele Jahre hinweg ausschließlich in deutsche Aktien investiert hat, konnte eine solide Vermögensbasis mit berechenbaren Chancen aufbauen. Wir sind überzeugt: vor dem Hintergrund der Folgen der europäischen Schuldenkrise sind deutsche Aktien gerade für die kommenden Jahre ein wichtiger Baustein für eine wertorientierte Anlagepolitik. weiter »

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Bernecker Portfolio & Cie Trust AGÜber 40.000 engagierte Privatanleger vertrauen jede Woche auf die Seriosität des Hauses Bernecker und schätzen die gründliche Recherche des erfahrenen Analysten-Teams. Die Analysen von Bernecker zählen zu den erfolgreichsten und anerkanntesten Börsen-Publikationen in Deutschland. Hier erfahren Sie mehr über die Bernecker Anlagefonds weiter »

Nachrichten

Unternehmensanleihen der Emerging Markets bleiben sicherer Hort
Philipp Good, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management Das Jahr 2012 ist für Unternehmensanleihen aus Emerging Markets gut angelaufen. Die Aussichten bleiben vielversprechend. Auffallend ist vor allem die markante Neuemissionstätigkeit nach einem ruhigen 4. Quartal 2011. Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets erwiesen sich im vergangenen Jahr als Stabilisator im Portfolio der Investoren. Bis auf den unruhigen September zeigte die Anlageklasse eine konstante Entwicklung und erwirtschaftete bei Papieren mit dem Rating "Investment Grade" eine solide Rendite im mittleren einstelligen Bereich.
weiter »Facebook ist nicht Apple
Ian Warmerdam, Co-Manager des Henderson Global Technology Fund und des Henderson Horizon Global Technology Fund, berichtet über die beiden Technologieriesen, die für Schlagzeilen sorgen. Er erläutert, weshalb er Facebook für interessant aber überbewertet und Apple weiterhin für attraktiv hält. Im Vorfeld von Facebooks Börsengang ist die Rede von einem voraussichtlichen Börsenwert von 100 Mrd. USD. Entsprechend gross ist die Aufregung, doch aus Anlegersicht ist es nach wie vor unmöglich, eine qualifizierte Meinung zu bilden. Das liegt nicht etwa daran, dass wir Zweifel am starken Trend in Richtung Social Media hätten, im Gegenteil, und auch nicht daran, dass wir nicht an die Vormachtstellung von Facebook glauben würden – ganz klar ist das Unternehmen in seinem Bereich die Nummer 1.
weiter »Veränderungen im Verwaldungsrat der UBS
Der Verwaltungsrat von UBS wird Beatrice Weder di Mauro und Isabelle Romy an der ordentlichen Generalversammlung vom 3. Mai 2012 als neue Mitglieder des Gremiums vorschlagen. Bruno Gehrig wird wie Kaspar Villiger nicht mehr zur Wiederwahl stehen. Beatrice Weder di Mauro, geboren 1965, ist seit 2001 Professorin für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Internationale Makroökonomie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.  Seit 2004 ist sie Mitglied des deutschen Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Zwischen 1994 und 1997 war sie Ökonomin für die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington und seit 2010 Mitglied im europäischen Beratungsausschuss des IWF.
weiter »Nachfrage aus Schwellenländern treibt Goldpreis in die Höhe
Die Meinung ist noch immer weit verbreitet, dass die Notenbanken durch die expansive Geldpolitik für das Goldpreishoch verantwortlich sind. Es ist aber vielmehr die Nachfrage aus den Schwellenländern, die für die aktuelle Hausse sorgt. Zu diesem Schluss kommen Amit Bhartia und Matt Seto von GMO in ihrem aktuellen White Paper. Lange Zeit galt Gold als die ultimative Werterhaltungsanlage. Nach diesem Gedankenschema müsste also der Goldpreis steigen, sobald das Vertrauen in das Papiergeld schwindet. Folglich müsste der Goldpreis eine hohe Korrelation zur Inflation haben. Vergleicht man die Goldpreisentwicklung mit der US-Inflationsrate, so sieht man, dass diese Korrelation in den 70er, 80er und 90er Jahren zutraf.
weiter »Erfolgreiche Unternehmerin spricht über Karriere und Famile
Barbara Messmer ist Mitbesitzerin Wohnbedarf AG und CEO von wb form. Sie hat drei Kinder und bringt Karriere und Familie mit guter Organisation unter einen Hut. change.ch: Frau Messmer, Sie haben eine klassische Karriere gemacht und als CEO für grosse, internationale Firmen gearbeitet. Jetzt sind Sie Unternehmerin. Wie erleben Sie die Unterschiede? In einem Grosskonzern werden die Manager eingebunden in eine Corporate Welt und erleben ein komplexes und herausforderndes multinationales Umfeld mit wirklich spannenden Aufgaben und Menschen. Dafür sind sie weniger Flexibel  und verbringen viel Zeit mit Reporting, Meetings und möglicherweise auch interner Politik. Als Unternehmer machen sie die Regeln selbst, entwickeln die Strategie ihrer Firma und setzen diese zeitnah im Markt um. Zeit für unendliche Abstimmung gibt es keine, sonst ist man schneller weg vom Markt als man denkt. Dieses Risiko besteht bei Grosskonzernen kaum. Ich habe Manager erlebt, die es trotz allem immer wieder geschafft haben sich einen guten Posten zu sichern – wie ein Weinkorken der immer wieder an die Oberfläche des Wassers kommt.
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Bernecker Seminar

Am Samstag, 31. März 2012 findet im Lake Side Business & Lifestyle - direkt am Zürichsee - das nächste Bernecker Anlegerseminar statt. Das Seminar ist eine Infoveranstaltung, welche Ihnen die Möglichkeit bietet, allgemeine Informationen aus der Wirtschaft zu erwerben bzw. Ihr Wissen zu vertiefen. Der Börsenexperte und Buchautor Hans A . Bernecker referiert über aktuelle Wirtschafts- sowie Finanzthemen. weiter »

Bernecker Aktienfonds

Bernecker lanciert einen neuen Anlagefonds. Der Anlagefonds bietet dem Kunden die Möglichkeit von unserem 50 jährigen Börsen Know-how und unseren Aktienexpertisen zu profitieren. Mehr darüber im Video-Interview mit Daniel und Jens Bernecker. weiter »

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