Zürcher Börsenticker

03. September 2010: Die richtige Wortwahl!

Hans A. BerneckerHans A. Bernecker
Börsenexperte und Autor

In diesen Tagen entscheidet sich, was eine Korrektur und was eine Konsolidierung der Märkte darstellt. Darin liegt keine Wortspielerei, sondern eine wichtige Erkenntnis.

Eine Korrektur verläuft kurz und scharf und ist in der Regel eine Trendbestätigung. Das kann kurz wie langfristig sein.

Eine Konsolidierung besteht darin, dass eine vorausgegangene Tendenz über einen längeren Zeitraum hin, auf ihren Bestand hin überprüft wird. In diesen Tagen bestätigt sich dies recht eindeutig, wenn man insbesondere die amerikanischen Märkte zur Erkenntnisgrundlage wählt. 

 

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Die Börse am Scheideweg. Schon wieder, möchte man sagen, denn die letzten vier Monate waren geprägt von Situationen grosser und grösster Unsicherheit, aus denen wichtige kurzfristige Trendwenden für den Aktien- und den Anleihenmarkt entstanden sind. Aktuell, Ende August 2010, bewegen wir uns wieder an einer solchen Weggabelung.

Themen der aktuellen Ausgabe: 31.08.10

Der Börse wird mulmig. Trotz überdurchschnittlich starker Quartalsberichte in Amerika und Europa will keine Kaufstimmung aufkommen. Im Gegenteil. Seit vergangener Woche hat die Stimmung eindeutig gedreht und die Börsianer gehen zusehends in die Defensive.

  • Die Stärke der Schweiz ist unübersehbar
  • Der Goldmarkt feiert sich selbst
  • Die Pfund-Spekulation läuft gut an
  • Die Rand-Rally ist bemerkenswert
  • Dollar/Rand: Spannendes Sonderthema
  • Neuemissionen im Blick
  • Die Bären hatten ihre Chancen
  • Jetzt sind die Bullen wieder am Zug!

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Themen der aktuellen Ausgabe: 01.09.10

Wie kann der Wirtschaft, vor allem der amerikanischen, wieder Leben eingehaucht werden? Eine Frage, die nicht nur US-Regierung und Fed interessiert, sondern auch international heftig diskutiert wird. Gelegenheit dazu gab es auch letzte Woche in Jackson Hole, dem alljährlichen Spitzentreffen der wichtigsten Notenbanker der Welt. Und man merkte:

  • Rücksetzer beim US-BIP
  • Berliner Chaostage
  • Die 1.30 sind gefallen
  • Die Schweizer Firmen bleiben ruhig
  • Hinzu kommt, dass die Schweiz durchaus vom schwachen Euro profitieren kann
  • Anleihenmarkt dreht nochmals auf
  • Die Übernahmewelle rollt
  • Wie kann man davon profitieren?
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Research News

Carsten Müller, Redaktor

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Nachrichten

Strategieausblick der Sarasin Gruppe: Das Ende vom Anfang
Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer «Die Möglichkeiten der Fiskalpolitik sind grösstenteils ausgeschöpft und zudem politisch umstritten. Vor diesem Hintergrund wurden einige der geldpolitischen Krücken zur Stützung der globalen Konjunktur inzwischen beiseite gelegt, wenn auch mit gemischten Ergebnissen. So hat beispielsweise der Schweizer Franken nach dem Ende der kostenintensiven und ambitionierten staatlichen Devisenmarktinterventionen jüngst sein Allzeithoch gegenüber dem Euro erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) musste auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise im Mai 2010 nachgeben und akzeptiert nun auch minderwertige Staatsanleihen in ihrer Bilanz, obwohl sich die Währungshüter ursprünglich dazu verpflichtet hatten, niemals direkt an den Anleihemärkten zu intervenieren. Andererseits ist der Kollaps am Anleihemarkt ausgeblieben, den viele – so auch wir – infolge des auslaufenden Kaufprogramms für britische Staatsanleihen befürchtet hatten. Kompensierend wirkte hier das Engagement ausländischer Notenbanken und Finanzinstitute.»
mehr...«Die Schweiz hat sich gegenüber der Finanzkrise als recht resistent erwiesen, zumal im internationalen Vergleich»
Michel Dérobert, Geschäftsführer der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers Die im Sommer 2007 ausgebrochene Finanzkrise liegt bereits drei Jahre zurück. Ungeachtet einiger Remissionsphasen ist es jedoch nicht gelungen, sie in den Griff zu bekommen. Sie hat sich sogar auf einige Länder der Eurozone ausgeweitet. Nachdem sich die Staaten stark verschulden mussten, um insbesondere (aber nicht nur) den Banken zu Hilfe zu eilen, sind sie nun versucht, diese den politischen Preis dafür zahlen zu lassen. Es zeichnen sich drei verschiedene Reaktionsweisen auf reglementarischer, budgetpolitischer und fiskalpolitischer Ebene ab.  
mehr...2010: ein verlorenes Jahr für Aktien?
Zu Jahresbeginn glaubten zahlreiche Analysten, für 2010 seien ein kräftiges Gewinnwachstum (25 %), attraktive Aktienrenditen und magere Renditen für Staatsanleihen zu erwarten. Wenn man auf die bisherige Entwicklung zurückblickt, haben sie sich in all diesen Punkten geirrt. Beim Gewinnwachstum waren sie nicht optimistisch genug – die Gewinne werden um über 30 % zulegen –, und im Hinblick auf die Aktienrenditen waren sie zumindest bis jetzt zu optimistisch. Und bei Anleihen lagen sie wirklich völlig falsch. Kein Wunder, dass sogar einige der gewieftesten Hedgefonds-Manager ein schlechtes Jahr haben. Was, wenn nicht ein kräftiges Gewinnwachstum, solide Bilanzen und moderate Bewertungen, sollte für Aktien sprechen?
mehr...Herbert J. Scheidt wird an der GV 2011 als neuer VR-Präsident vorgeschlagen
Herbert J. Scheidt, CEO der Vontobel-Gruppe Der Verwaltungsrat schlägt an der Generalversammlung vom 3. Mai 2011 den amtierenden CEO der Vontobel-Gruppe, Herbert J. Scheidt (58), als neuen Präsidenten des Verwaltungsrates der Bank Vontobel AG und der Vontobel Holding AG vor. Herbert J. Scheidt folgt Dr. Urs Widmer, dessen Amtszeit aufgrund der im Organisationsreglement festgelegten Altersgrenze mit der kommenden Generalversammlung endet. Über die Neubesetzung der CEO-Position entscheidet der Verwaltungsrat bis im Frühjahr 2011.
mehr... VP Bank mit neuer Führungsstruktur
Roger H. Hartmann, CEO der VP Bank Gruppe Das Halbjahresergebnis 2010 der VP Bank Gruppe ist Ausdruck des weiterhin schwierigen Marktumfeldes. Die VP Bank reagiert auf diese Entwicklungen und gibt sich eine kundenorientiertere, schlankere und effizientere Führungsstruktur. Daneben stehen Wachstumsinitiativen und weitere Massnahmen zur Effizienzsteigerung im Fokus. Die VP Bank Gruppe erwirtschaftete für das erste Halbjahr 2010 einen Konzerngewinn von CHF 16.1 Mio. Im Vergleich zum Halbjahresergebnis 2009 von CHF 26.9 Mio. reduzierte sich der Konzerngewinn um 40 Prozent bzw. CHF 10.8 Mio. Dieser Gewinnrückgang ist die Folge des allgemein schwierigen Marktumfeldes.
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Interview: Hans A. Bernecker

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19. Juni 2010 - Hans A. Bernecker im Gespräch mit dem Schweizer Wirtschaftsportal change.ch. Quo vadis Wirtschaftskonjunktur, Oelpreis, Euro, Schweizer Franken?

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